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Digitalisierung als Standortfaktor

Wer jetzt nicht digitalisiert, hat schon verloren! Die Digitalisierung wird alle Wirtschaftsbranchen betreffen, stark beeinflussen und bestehende Wirtschaftsmuster tiefgreifend verändern. Der zukünftige Wettbewerb erfordert  Nutzerzentrierung, Risikobereitschaft und Pioniergeist.

Wir leben mitten im digitalen Zeitalter. Digitalisierung ist zu einem wichtigen Standortfaktor für Städte geworden. Studien belegen, dass stärker digitalisierte Städte tendenziell wirtschaftlich erfolgreicher sind. In Städten mit einem hohen Grad an Digitalisierung gibt es mehr Gewerbeanmeldungen, mehr hoch qualifizierte Beschäftigte, eine bessere Entwicklung der Gewerbesteuer, eine noch bessere Entwicklung der Beschäftigungszahlen u.v.m. Die Kommunen haben dies bereits erkannt, jedoch fehlt es an einer umfassenden Digitalisierungsstrategie. Erst mit einer solchen Strategie lassen sich konkrete Maßnahmen ausarbeiten. Zu den wichtigsten Punkten zählen sicher die Verbesserung der digitalen Infrastruktur durch Ausbau des Glasfasernetzes.

Die Landesregierung Baden-Württemberg will mit 12 Digitalkonferenzen das Thema „Digitale Zukunftskommune“ platzieren. Das Wirtschaftsforum Pro Ravensburg sieht es als Aufgabe der Stadt Ravensburg digitaler Vorreiter zu werden und beispielhaft für andere Kommunen voranzugehen. Um eine Digitalisierungsstrategie in Ravensburg zu erarbeiten und dringend erforderliche Maßnahmen umzusetzen, braucht es - nach der Ansicht des Wifos - einen Digitalisierungsbeauftragten in der Stadtverwaltung. Aufgabe des Digitalisierungsbeauftragten wäre mit erster Priorität die Verbesserung der digitalen Infrastruktur. Hier gehört die Zukunft dem Glasfasernetz. Angesichts des aufkommenden Datenvolumens sowohl bei Bürgern wie bei Unternehmen ist der Glasfaserausbau Grundvoraussetzung für die zukünftige Leistungsfähigkeit und Attraktivität der kommunalen Infrastruktur. Weitere Aufgaben des Digitalisierungsbeauftragten wären u.a. die Unterstützung des Einzelhandels beim Onlinehandel, die Vernetzung mit anderen Kommunen sowie die Weiterentwicklung von Smart-City-Themen. Aber auch Themen wie zukünftige Bürgerbeteiligung durch Beteiligungsportale, vernetzte Mobilität/Verkehrssteuerung, Fragen der IT-Sicherheit und Datenschutz sowie Verbraucherschutz müssen durch eine neu zu schaffende Stabsstelle in der Stadtverwaltung abgedeckt werden.

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